Vibe Coding Bootcamp

Launch-Checkliste · 21 Punkte

Bevor du live gehst.

Die Punkte, die bei KI-gebauten Apps in Deutschland vor dem Launch am häufigsten fehlen – in der Reihenfolge, in der sie im Sprint dran sind. Ohne Download, ohne Anmeldung.

Häkchen bleiben nur in diesem Tab. Es wird nichts gespeichert.

Etappe 01

Scope

Blogbeiträge zu Idee →

Etappe 02

Bauen

  • Einmal komplett als neuer Nutzer: registrieren, die Kernfunktion nutzen, abmelden, wieder anmelden. Mit Testdaten, nicht mit echten Kundendaten.

  • Änderungen probierst du nicht direkt am Live-Produkt aus. Viele Tools bieten dafür eine Vorschau- oder Staging-Umgebung.

Blogbeiträge zu Bauen →

Etappe 03

Absichern

  • Registrierung, Bestätigungsmail, Passwort vergessen – jeder Schritt einmal getestet, auch auf dem Handy.

  • Ein Nutzer sieht nur seine eigenen Daten. Test: mit zwei Accounts anmelden und versuchen, die Daten des anderen aufzurufen. Bei Supabase heißt das Stichwort Row Level Security.

  • Zugangsschlüssel mit vollen Rechten gehören nur auf den Server, nie in den Code, den der Browser lädt.

  • Bestätigungen und Passwort-Resets kommen von deiner Domain, mit eingerichteten SPF- und DKIM-Einträgen – sonst landen sie im Spam.

  • Ein Backup, das du nie wiederhergestellt hast, ist eine Hoffnung. Prüf, wie oft gesichert wird und wie du an die Daten kommst.

  • Du weißt, bei welchen Diensten Nutzerdaten liegen und in welcher Region. Das brauchst du für die Datenschutzerklärung.

Etappe 04

Bezahlen

  • Abo oder Einmalzahlung, ein oder mehrere Pläne. Lieber einfach starten und später anpassen.

  • Kauf, fehlgeschlagene Zahlung, Kündigung. Prüf, dass dein Produkt nach jeder Zahlung den richtigen Zugang freischaltet.

  • Rechnungen werden automatisch erstellt und enthalten die nötigen Angaben. Steuerliche Fragen klärst du mit einer Steuerberatung.

  • Der Button macht klar, dass es etwas kostet (z. B. „zahlungspflichtig bestellen“). Widerrufsbelehrung und Vertragsbedingungen sind erreichbar.

Etappe 05

Launch

  • Dein Produkt läuft unter deiner Domain, nicht unter einer Vorschau-Adresse des Tools. Die Weiterleitung von http auf https funktioniert.

  • Name, ladungsfähige Anschrift, Kontaktmöglichkeit und je nach Rechtsform weitere Angaben. Auch aus der App heraus verlinkt. Mehr dazu: Impressum und Datenschutzerklärung für deine Web-App

  • Sie nennt die Dienste, die du wirklich nutzt: Hosting, Datenbank, E-Mail-Versand, Zahlung, Analytics. Ein generischer Text reicht selten. Mehr dazu: Impressum und Datenschutzerklärung für deine Web-App

  • Mit jedem Dienst, der in deinem Auftrag personenbezogene Daten verarbeitet. Bei den meisten Anbietern lässt sich der AVV im Konto abschließen.

  • Für technisch notwendige Cookies brauchst du keine Einwilligung. Für Tracking oder Marketing-Tools schon, und zwar bevor sie laden.

  • Du erfährst es, wenn dein Produkt nicht erreichbar ist oder Fehler wirft – bevor Nutzer dir schreiben.

  • Wo erzählst du von deinem Produkt, wen sprichst du direkt an, wie sammelst du Feedback? Eine Liste mit Namen schlägt jede Werbekampagne.

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Live

Alles abgehakt? Dann fehlt nur noch der Schritt, den keine Checkliste abnimmt: Menschen erzählen, dass es dein Produkt gibt. Genau dafür soll das Bootcamp die meiste Zeit haben.

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